Gewinner des Patchworkwettbewerbs
zum
1.200jährigen Stadtjubiläum in Halle 2006
Im Jahr 806 wird die Siedlung “Halla“ das
erste mal in einer überlieferten Chronik erwähnt.
Eine militärische Expedition Karls des Jüngeren,
eines Sohnes Karls des Großen, rückt die Siedlung
im Grenzgebiet zwischen fränkischem, thüringischem
und slawischem Herrschaftsraum in jenem Jahr erstmals in
den Fokus europäischer Geschichte. Karl der Jüngere
unterwarf die Sorben und sicherte das Gebiet der offensichtlich
durch ihre Solequellen wirtschaftlich interessanten Saaleauen
mit einem Kastell.
Über Jahrhunderte sorgte das Salzsiede-Handwerk für
stetig wachsenden Reichtum. Reformation, ein frühzeitig
starkes Bürgertum, eine seit der Aufklärung bedeutende
Universität und die mitteldeutsche Industrialisierung
im 19. Jahrhundert prägen das Gesicht der Stadt. Heute
ist Halle als größte Stadt Sachsen-Anhalts zugleich
die Kultur- und Medienhauptstadt des Landes. August Hermann
Francke, Christian Wolff, Händel, Scheidt, Schleiermacher,
Feininger, Klemperer und Genscher zählen zu den großen
Namen der Stadt an der Saale.
Ausgehend vom Jubiläumsjahr 2006 in Halle thematisierten
die Quilts für den Patchwork-Wettbewerb das Leben in
einer beliebigen Stadt auf vielfältige Weise.
1. Platz
Francoise Söllner
(Beindersheim)
"Paris bei Nacht:
Centre Pompidou,
Turm St. Jacques,
Théatre du Chatalet,
Ste. Chapelle und
Justizpalast"
58 x 82 cm,
z. T. handgefärbte Stoffe, Maschinengenäht,
-appliziert und -gequiltet
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2. Platz
Kristin La Flamme
(Leimen)
"Foggy morning in Cesky Krumlov"
39 x 61 cm,
Baumwolle,
Seide, verschiedene Stoffe,
Maschinengequiltet
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3. Platz
Hannelore Werner (Seligenstadt)
"Macht euch
die Erde untertan
oder
Die 2. Chance"
124 x 91 cm,
Baumwolle, Seide, Polyester, Leinen,
Jute, Knöpfe, Maschinenappliziert
und -gequiltet, Handstickerei
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